Freundschaft (in Memoriam)
( 2 Bewertungen )Geborgenheit in dunkler Nacht,
in Verzweiflung eine Berührung sacht.
In Freude ein gemeinsames Strahlen,
in Trauer vereint ertragen die Qualen.
Mit Stärken und Schwächen sich kennen
und trotzdem Freunde nennen.
Sich Erfolg und Glück nicht neiden,
zusammen unter Unrecht leiden.
Ausgelassen miteinander lachen,
den Alltag vergessen, Unsinn machen.
Sich füreinander da zu wissen
ohne sich vergewissern zu müssen.
Bin ich für solche Freundschaft geboren,
selbst fähig, immer neu zu verzeih´n?
Ich will´s, denn sonst wäre ich verloren,
mein Leben nur ein fader Schein.
Der Einsatz ist hoch, die Enttäuschung frisst
wie Feuer im Herzen, wenn ein Freund dich vergisst.
Doch wächst Du im Ertragen der Not,
wer keine Freundschaft kennt, ist schon tot.
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