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Quidelana sucht Freunde

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Die kleine Maus Quidelana wohnt noch nicht lang auf der Wiese am Wald. Da sie noch niemanden kennt, sitzt sie die meiste Zeit allein in ihrem Zimmer. Das soll sich aber bald ändern...

Während sie so über die Wiese lief, fand sie es plötzlich ganz schön, sich die Sonne ins Gesicht scheinen zu lassen und den Vögeln zuzuhören. Fröhlich hopste sie über die Wiese. Nach einer Weile kam sie an eine Pfütze. Wenn sie in die Pfütze schaute, konnte sie ihrem Spiegelbild zuwinken. Lustig. Sie schaute in den Himmel. Und schaute wieder in die Pfütze. Sie lachte. Ihr Spiegelbild lachte zurück. Sie schaute wieder in den Himmel und dachte sich etwas Neues aus. Sie schaute in die Pfütze und streckte ihrem Spiegelbild die Zunge raus. Ihr Spiegelbild streckte ihr auch die Zunge raus. Das war ein lustiges Spiel. Wieder schaute Quidelana in den Himmel. Jetzt wollte sie ihrem Spiegelbild eine wilde Grimasse schneiden. Aber als sie in die Pfütze blickte, schaute sie nicht nur ihr eigenes Spiegelbild mit der wilden Grimasse an. Daneben sah sie noch ein grinsendes Mäusegesicht!

.....

 

Quidelana lief immer schneller durch das Gras. Schließlich rannte sie, Tränen liefen über ihr kleines Mäusegesicht. Sie sah kaum, wohin sie lief. Plötzlich stolperte sie über etwas. Unsanft fiel sie auf die Knie. Das hatte ihr noch gefehlt. Sie blieb erst mal liegen und weinte. Sanft legte sich eine Hand auf ihre Schulter. Quidelana verstummte. Hoffentlich war das nicht der Mäusejunge. „Ist dir etwas passiert?“, fragte eine freundliche Stimme. Sie klang nicht wie die Stimme des frechen Mäusejungen. Langsam drehte sich Quidelana um. Vor ihr saß ein junger Frosch. Besorgt schaute er auf ihre Knie. Quidelana sah sich ihre Knie an. Dreckig waren sie, aber zum Glück war nichts Schlimmes passiert.

 



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