Im Schatten des Jaotar (Kataria Bd.1)

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Kapitel 25: Jharuun und der Jaotar

Landir war schnell. Immer wieder sah Yriiel ihn hinter einem Baum oder einer der mächtigen Wurzeln verschwinden, die das unwegsame Gelände weitestgehend mitbestimmten und dafür sorgten, dass ihr Weg nicht mehr als ein paar Schritte geradlinig verlief. In dem Bestreben ihn unter diesen Umständen nicht aus den Augen zu verlieren, fluchte Yriiel wortlos in sich hinein und brachte dabei noch irgendwie das Kunststück fertig, darauf zu achten, wohin er trat. Unverhofft und leicht außer Atem holte er schließlich auf und wunderte sich, als der Mando'kii so unverhofft stehen blieb.

„Das ... wurde ... auch ...“, schnaufte Yriiel erleichtert.

„Sssccchhhh.“

Energisch, aber dennoch leise schnitt Landir ihm das Wort ab und zeigte nach vorne. Etwas verwundert über diese harsche Zurechtweisung schaute Yriiel in die angedeutete Richtung und rechnete bereits mit allem Möglichen, doch nicht mit dem, was er dann tatsächlich sah. Nur wenige Schritte von ihnen entfernt, am Fuße eines Karakshubaumes, stand Jharuun. Er drückte Kantaro mit eisernem Griff gegen dessen Stamm. Yriiel wusste sofort, was hier im Gange war. Zu oft hatte er in den letzten Wochen Situationen miterlebt, in denen Manori die Kontrolle über sich verloren und Stammesmitglieder angriffen hatten. Nur, dieses Mal war es nicht das Gleiche.

Die überwältigende dunkle Macht, welche auf dem Weg hierher immer mehr an Stärke gewonnen hatte, schien direkt von Jharuun zu kommen. Yriiel verstand nichts davon, aber sein Empfinden war eindeutig. Das Erlebnis von vorgestern wirkte im Vergleich hierzu wie eine Lappalie. Den Schmerz, den er genauso empfand wie dieses extreme Unwohlsein, konnte er beim besten Willen nicht ignorieren und wunderte sich. Seine Gefühlswelt reagierte bei Weitem nicht so heftig.

Mando'kii.

Nach allem, was Yriiel inzwischen über Landir, Nairi und seinen Vater wusste, überraschte es ihn kaum noch, auch Jharuun in das magische Treiben verwickelt zu sehen. Der Kastenmeister musste einer von ihnen sein. Eine andere Erklärung hierfür fiel ihm nicht ein. Festentschlossen, die Angelegenheit auf seine Weise zu bereinigen, trat Yriiel selbstsicher und viel zu voreilig aus seinem Versteck. Er achtete nicht weiter auf Landir, von dem er sich jetzt sowieso nichts mehr hätte sagen lassen.

„Meister Jharuun!“

Augenblicklich sah der Kastenmeister ihn an. Gerade einmal zehn Schritte trennten die beiden voneinander. Selbst auf diese Distanz und unter den dämmergleichen Lichtverhältnissen meinte Yriiel, einen schwarzen Schleier in Jharuuns Augen zu erkennen. Seine Anspannung stieg, als er mit der freien Hand auf Kantaro deutete.

„Lasst ihn los!“

Langsam blickte Jharuun zurück zu ihm. Ohne erkennbare Gefühlsregung lockerte sich plötzlich sein Griff und der ältere Späher sackte kraftlos zu Boden. Gestützt durch die Wurzeln und den Baumstamm blieb Kantaro regungslos sitzen.

„Soll mir recht sein“, drang eine fremdartige und kratzige Stimme leise und unmittelbar danach aus Jharuuns Mund hervor. „Er war zu widerspenstig ... vielleicht habe ich ja mit dir mehr Glück.“

Yriiel stockte der Atem. Diese Stimme, sie kam ihm so bekannt vor. Doch Jharuun ließ ihm keine Zeit darüber nachzudenken und ging direkt auf ihn zu. Die Distanz zwischen ihnen verringerte sich zusehends und je näher der Kastenmeister kam, desto imposanter wirkte er.

So weit ... so gut. Und jetzt?

Irgendwie bemerkte er, nicht genügend nachgedacht zu haben. Kantaro war nicht mehr Jharuuns Ziel, sondern er. Im direkten Nahkampf gegen den Kastenmeister zu bestehen, war unter diesen Umständen schier unmöglich, daran hegte Yriiel keinen Zweifel. Seine Gedanken überschlugen sich, während nur noch fünf Schritte zwischen ihnen lagen.

Beschäftigen ... ich muss ihn irgendwie beschäftigen.

Binnen dieses Augenblickes schmolz die Distanz bis auf drei Schritte zusammen. Hektisch sah Yriiel sich um. Ausweichen, er musste ausweichen. Nur wohin? Viel Platz bot dieser Ort nicht. Nahezu in jede Richtung erstreckten sich Wurzeln der hoch und massiv gewachsenen Karakshubäume. Ernüchtert blickte er wieder nach vorne. Jharuun stand nun genau vor ihm, grinste ihn hämisch an. Seine Hände schnellten nach vorne. Yriiel wich seitlich nach hinten aus und fand sich umgehend in derselben Situation wieder. Immer wieder unternahm er einen Ausfallschritt zur Seite oder nach hinten und nutzte so die auf ihn ausgerichtete Aufmerksamkeit für seine Zwecke.

Er begann Jharuun von Kantaros Position wegzulocken, damit Landir sich um ihn kümmern konnte. Zumindest so weit kam Yriiel in Gedanken mit seinem weiteren Vorgehen. Was er unternehmen wollte, um seinen Gegner loszuwerden, fiel ihm leider noch nicht ein, was wohl auch an Jharuuns stetig wachsender Schnelligkeit lag, die zu einem großen Problem wurde. So oft wie er vor ihm zurückwich, so oft erfolgte ein weiterer Zugriffsversuch. Dem letzten auf ihn abzielenden, festsetzenden Griff entging Yriiel nur ganz knapp und bemerkte anschließend aus den Augenwinkeln heraus eine Bewegung, die ihm für den Bruchteil einer Sekunde seine Konzentration kostete.

Sofort rächte sich diese Unachtsamkeit. Er spürte einen festen Druck um seine Handgelenke. Reflexartig versuchte Yriiel sich loszureißen, kam aber nicht gegen Jharuuns Kraft an. Innerlich über seine eigene Unzulänglichkeit fluchend trat er mit aller Kraft gegen dessen Schienbein und ließ anschließend seinen Stab fallen. Seine Gegenwehr sorgte zumindest für so viel Ablenkung, dass sich der Griff um seine Handgelenke ein wenig lockerte. Es gelang ihm freizukommen. Zeit für eine Gegenreaktion erhielt Yriiel jedoch keine.

Im nächsten Moment wich er einem rechten Haken aus, der auf sein Gesicht abzielte und ihm bei einem Treffer vermutlich das Bewusstsein gekostet hätte. Um nicht sofort einer ähnlichen Attacke erneut gegenüberzustehen, zog Yriiel sich aus der Bewegung heraus einige Schritte nach hinten zurück. Ein bösartiges Lächeln zierte nun Jharuuns Gesicht. Zu seiner Überraschung versuchte der Kastenmeister nicht einmal ihm nachzustellen. Er blieb einfach stehen, ohne ließ Yriiel dabei aus den Augen zu lassen. Ein mulmiges Gefühl beschlich ihn. Seine düstere Vorahnung fand sofortige Bestätigung. Ein zunächst leises Grollen ertönte hinter ihm, dass stetig lauter wurde.

„Nicht umdrehen!“, rief Landir.

Die Warnung kam zu spät. Yriiel wirbelte bereits herum und erstarrte unmittelbar darauf. Wenige Schritte vor ihm stand ein ausgewachsener Jaotar. Die Kreatur überragte ihn um mehr als einen Kopf. Die Schulterhöhe lag eine halbe Armlänge über der seinen. Ein dichter Schuppenpanzer überzog nahezu den gesamten Körper. Nur an den Ohren, der Quaste des Schwanzes, den Pfoten und entlang der Wirbelsäule wuchs sandgelbes, gebändertes Fell. Am Hinterkopf ragten auf der gesamten Breite lange, spitze und nach vorne gebogene Hörner heraus. Die Schnauze ähnelte stark der einer großen Raubkatze. Das markanteste Merkmal am Gesicht waren aber nicht etwa die langen Säbelzähne, sondern vielmehr die Augen. Sie glichen eher der einer Schlange, mit ihren schlitzförmigen Pupillen umgeben von einer gelbgrünlichen Iris, und standen im starken Kontrast zu dem dunklen Schuppenkleid, das unter den vorherrschenden Lichtverhältnissen beinahe schwarz wirkte.

Nur an wenigen Stellen, an denen sich die Muskeln bewegten, bemerkte Yriiel einen leicht irisierenden, metallischen Glanz. Bei Tageslicht mochte sich ein grandioses Farbspiel aus Bronzegelb bis Schwarzgrün auf dem Körper des Jaotars abzeichnen. Doch jetzt war nur wenig mehr, als ein Hauch davon zu erkennen. Gebannt durch den Anblick hatte Yriiel dem nun folgenden Angriff nichts entgegenzusetzen. Er spürte nur noch, wie sich etwas von hinten um seinen Oberkörper schlang und zudrückte. Dass es Jharuuns Arme waren, bemerkte er erst, als dieser ihn mühelos in die Luft hob. Es versagte ihm dabei beinahe das Atmen. In Hektik geraten und verzweifelt versuchte Yriiel freizukommen. Er trat nach hinten, doch vergebens. Seine Tritte trafen ins Leere.

„Gib dir keine Mühe. Selbst wenn du mir entkommst. Ihm da entkommst du nicht“, raunte der Kastenmeister ihm unheilverkündend ins Ohr.

Schwer schluckend begriff Yriiel, dass der Jaotar unter dessen Kontrolle stand. Wie Jharuun das geschafft hatte, entzog sich seiner Vorstellungskraft. Aber vermutlich war auch hier Magie im Spiel, überaus mächtige noch dazu, wie Landir heute früh noch prophezeit hatte. Mit aufeinander gepressten Zähnen wollte er nur eines wissen.

„Was willst du von mir.“

„Antworten“, erklang es knapp.

„Ich kenne noch nicht mal die Fragen“, konterte Yriiel ächzend.

„Dann lass mich sie dir stellen.“ Jharuun lachte einmal schallend und siegessicher auf. „Also ... wer von euch wagt es, sich mir in den Weg zu stellen?“

„Ich verstehe nicht ...“

Kurzzeitig verstärkte Jharuun seinen Griff, für dessen Dauer ihm die Luft ausblieb. Mit reiner Körperspannung versuchte Yriiel dagegenzuhalten. Nach ein paar verhaltenen Atemzügen formulierte der Kastenmeister seine Frage neu.

„Wer von euch ist ein Magiewirker?“

Unter normalen Umständen hätte Yriiel wohl keine Bedenken gehabt, Landirs Namen zu nennen, aber der Mando'kii war derzeit ihre einzige Hoffnung. Er konnte ihn nicht ausliefern. Sein Zögern wurde mit einem erneuten Druck um den Brustkorb quittiert.

„Wird‘s bald?“

„Ich weiß nicht genau“, antwortete er keuchend.

Zeit schinden, das war alles, woran er im Moment dachte. So konnten zumindest Landir und Kantaro von hier verschwinden und ihre Leute warnen.

„Ich glaube dir nicht“, entgegnete Jharuun und drückte wieder zu.

Ächzend sackte Yriiels Kopf nach vorne. Kurzzeitig wurde ihm schwarz vor Augen. Lange würde er diese Art der Befragung nicht mehr durchhalten. Bei jeder neu gestellten Frage verstärkte Jharuun den Druck um seinen Oberkörper, der ebenso wie seine Arme inzwischen höllisch schmerzten. Als sich sein Blick klärte, spähte er aus den Augenwinkeln heraus nach Landir und Kantaro. Doch sie befanden sich nicht mehr in seinem Sichtfeld, genauso wenig wie der Jaotar. Ihn beschlich abermals eine böse Vorahnung. Jharuuns anschließende Worte brachten Gewissheit.

„Du hast noch genau eine Möglichkeit zu antworten. Meine Geduld ist erschöpft. Rede oder mein Schoßtier wird die beiden Späher da hinten zum Abendessen verspeisen.“ Wie zur Untermalung seiner Worte erklang ein tiefes und unheilvolles Grollen.

„Na gut ... ich ... rede ja ... ich rede“, keuchte Yriiel verzweifelt.

Weiter wollte er die Geduld des Kastenmeisters nicht strapazieren. Er berichtete von seinen Beobachtungen und fütterte Jharuun geradezu mit Informationen, die nur gelegentlich mit seiner Frage in Verbindung standen, um ihn bei Laune zu halten. Seine Hoffnung galt Landir, dem hoffentlich etwas einfiel, um die Situation zu ihren Gunsten zu beeinflussen. Dabei wuchs seine Anspannung ins Unermessliche, je mehr er erzählte und nichts passierte.

Allmählich musste Yriiel sich eingestehen, Jharuun nicht mehr lange hinhalten zu können und stand kurz davor Landirs Namen zu nennen. Unerwartet erklang ein langes, tiefes Knurren vom Jaotar. Blitzschnell fuhr Jharuun herum, mit Yriiel in seinem Griff. Der sich ihm bietende Anblick ließ ihn mehrfach ungläubig blinzeln. Die Kreatur stand direkt vor Landir, der ihr gebannt in die Augen sah.

„Duuu bist das also. Misch dich nicht ein!“, rief Jharuun wütend geworden.

Yriiel kniff die Augen zusammen, seine Ohren klingelten von der lauten, fremdartigen Stimme, die einem Gewitter gleich über ihm hinweg zog. Zeitgleich fegte eine der Pranken des Jaotars über den Waldboden. Ein Grollen hallte, wie das zuvor, durch den nahen Dschungel. Unvermittelt drehte die Bestie den Kopf in seine Richtung und entblößte ihren Fang. Pure Angriffslust schlug ihm entgegen. Jharuun reagierte sofort und murmelte seltsame Worte, von denen Yriiel nicht eines verstand und nur den dunklen, unheilvollen Klang wahrnahm.

Mit jeder ausgesprochenen Silbe wuchs nicht nur die von Jharuun ausgehende finstere Präsenz, sondern verstärkte sogar die damit in Verbindung stehenden Schmerzen. Zu allem Überfluss gesellte sich auch noch Übelkeit hinzu. Kurz bevor Yriiel sich trotz des Drucks auf seiner Brust übergeben konnte, ließ Jharuun ihn los und wich nach hinten zurück. Unfähig darauf schnell genug zu reagieren und sich abzufangen, hatte er dem zeitgleich erfolgenden Vorstoß des Jaotars nichts entgegenzusetzen und taumelte getroffen zur Seite.

Wehrlos und benommen, dafür aber so gut wie unverletzt, lag Yriiel rücklings am Boden. Sein Blick fiel als Erstes auf eine mächtige Pranke, die genau neben ihm am Boden stand und der eine Kralle fehlte. Den Atem anhaltend schaute er an dem Vorderlauf empor. Die Bestie starrte ihn geradewegs an. Langsam hoben sich die Lefzen und hinterließen bei Yriiel den Eindruck, die Säbelzähne würden stetig weiterwachsen. Die Muskeln der Vorderläufe spannten sich. Jeden Moment fürchtete er um den tödlichen Angriff und tastete reflexartig nach seinem Stab, den er noch in seiner Nähe glaubte.

Überraschend und schnell wandte der Jaotar den Blick von ihm ab und fixierte Jharuun, der in einiger Entfernung dastand und noch immer dunkle, unverständliche Worte murmelte. Der Jaotar grollte abermals. Endlich bekam Yriiel seinen Stab zu fassen und zog ihn zu sich heran. Mit Sicherheit stellte die Waffe keine wirkliche Gefahr für diese Kreatur dar. Aber er konnte sich damit wehren, wenn auch nur für einen Angriff, der wohl nicht länger als einen Wimpernschlag dauern mochte. Kampflos wollte Yriiel sicher nicht aufgeben, doch dazu kam es nicht mehr. Ohne Vorwarnung sprang der Jaotar auf Jharuun zu, der sein Tun unterbrach und auswich. Die Bestie verfehlte den Kastenmeister nur ganz knapp und brach in die dahinter liegenden Wurzeln ein. Einige der Hörner bohrten sich tief in das Holz. Der Jaotar saß fest.

Ein lautes und wütendes Brüllen ertönte. Yriiels Ohren litten erneut. Kurzzeitig glaubte er, taub geworden zu sein. Nur ganz dumpf drang Landirs Stimme zu ihm durch. Ohne den Mando'kii zu beachten, hing sein Blick wie gebannt auf der festsitzenden Kreatur. Sie schlug mit einer ihrer Pranken auf die Wurzeln ein, in der ihre Hörner feststeckten. Holz splitterte und mit einem letzten kräftigen Ruck kam der Jaotar wieder frei. Unmittelbar darauf sprang Jharuun ihm auf den Rücken, rutschte weiter ins Genick und hielt sich dort an den Hörnern fest. Wild geworden bäumte sich die Bestie auf, sprang wild umher und wollte den Kastenmeister abschütteln. Dabei schoss sie mit einem plötzlichen Richtungswechsel direkt auf ihn zu.

Es wird Zeit zu verschwinden.

Eilig stand er auf und rannte einen Haken schlagend auf Landir zu, der ihn deutlich genervt empfing. „Bist du wahnsinnig geworden ... da sitzen zu bleiben?!“

Zahlreiche Schweißperlen rannen ihm über sein Gesicht. Sie trafen sich am Kinn, um von dort abzuperlen und zu Boden zu fallen. Yriiel kniff die Augen zusammen. Inzwischen funktionierten auch seine Ohren wieder.

„Schrei nicht so. Ich bin nicht taub!“

Langsam reichte es ihm. Das darauffolgende Gemurmel Landirs beachtete Yriiel nicht mehr. Stattdessen half er dem halb bewusstlosen Kantaro auf. Nur mit seiner Hilfe hielt sich der Kastenmeister ansatzweise auf den Beinen. Irgendwie schaffte er es, ihn und seinen Stab zu halten.

„Na endlich ... weg hier“, murrte Landir.

Ohne sich noch einmal nach Jharuun und dem Jaotar umzusehen, die noch immer miteinander kämpften, verschwand Yriiel mit Kantaro und Landir im angrenzenden Wurzelwirrwarr des Karakshuwaldes.


Taschenbuch ISBN: 978-3-7418-9352-0
ebook ISBN: 978-3-7427-7306-7

 



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