"Entrostet", Roman Gallinger

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SICH NIEMALS HARTZEN

Sie liebten sich, aber sie HARTZEN sich nicht. Alle beide hatten
sich BEHUNDET, groß BEHUNDET.An manchen Tagen SEX-
TEN sie unter Beblätterungen auf geparkten Bänken, oft auch in
BEGOTTETEN Häusern, weil sie die BEKICKUNG brauchten.
Schon früh am Morgen WEINTEN sie. Später dann, im Laufe des
Vormittags, BIERTEN sie, je nach dem, wie sich ZUSAMMEN-
KRATZTEN. SCHNAPSEN war um diese Zeit ein Ding der Un-
möglichkeit, das wäre auch GELUXUST gewesen. Und ANBAU-
CHEN war sowieso nicht drin. Ab und zu CHIPSTEN oder
BROTETEN sie sich. An Feiertagen BEMARMELADETEN sie sich,
wenn der BEACKERER der "ÖBSTE" ERTRÄGLICH war.Und selten
kam es vor, dass sie sich KLARTEN oder BEGRASTEN. Im Sommer
konnten sie sich wenigstens ENTKLAMOTTEN, ANWÄSSERN und
PERSILEN - auch wenn`s sie ANFROR. Sie war 29, er 34. Sie
STRAßTE acht Jahre, er PFLASTERTE seit etwa neun Jahren.Er war
ENTLUSTET, sie GEFRUSTET, also STRAßTEN sie zusammen.
Gelegentlich kam es schon vor, dass sie sich BEGIFTETEN, dennoch
ERLIEBTEN sie sich wieder und COOLTEN und CHILLTEN in der
Wärme der besonnten Strahlen. Im Winter BEZELTETEN, BESCHAL-
TEN und KLAMOTTETEN sie sich BESCHAFT und BELEDERT, wenn
auch GEKUNSTET. Das BEGELDEN wurde jetzt schwieriger. Aber
VERJUSTIZEN wollten sie sich auch nicht, VERAMTEN kam auch nicht
 in Frage: "Wir haben doch UNS", sagte sie. Man hörte den Lärm der
GEBELLTEN BEHUNDUNG. "Ja", sagte er, "wenn nur die BEHUNDUNG
nicht wäre!"
"Wir sind noch BEFUSELT", sagte sie." Wir könnten uns RAUSCHEN oder
SEXEN."
"Nein", sagte er, "wir MÜLLEN oder CONTAINERN."
"Ich hab einen GESCHMERZTEN Magen, ich muss wohl zum PILLEN oder
zum TROPFEN."
"Na ja, gut. Gehen wir halt zum SANITÄTERN, WOHLFARTEST dich halt.
Immer noch besser als HARTZEN. Apropos HARTZEN: Für eine Weile könnte
ich eigentlich SCHWARZEN, oder?"
"Was willst du denn machen?"
"LAGERN oder so ...", sagte er.
"Darfst dich halt nicht VERZOLLEN lassen."
"Ach, die SCHELLEN nicht so schnell."
"OK. Aber erstmal zum MEDIZINERN!"
"Ja ja, schon gut."
"Nicht so viel PROMILLEN!", sagte der Arzt. Er kannte ihre Sprache. Er gab
ihr ein Magenmittel. Zwei Tage danach, ging`s ihr ein wenig besser. Er LA-
GERTE inzwischen.
"Verdammt", sagte er, "ich brauch mehr zum WEINEN oder GRASEN. Ich bin
am SHIVERN!"
"Schätze, du bist am STROMEN. FUSEL dich erstmal ein - hier ...!" Sie reichte
ihm den ENTFRIERER. "Wirst gleich HIMMELN!"
Eine halbe Stunde später war er GEDOWNT, GEHIMMELT und UNLOADED.
Er hielt zwei Wochen beim LAGERN durch.
"Wie wär`s mit einem TURKEY, bevor du dich SARGST?"
"Sorg du dich nicht um mein SARGEN, ich SKELETTIERE und TOTE noch nicht ...
Du NEBELST doch auch! Noch SCHLIMMER, du HEUST!, seit wir ein bisschen
KAPITALISIERT sind!"
Es dauerte keine zwei Jahre als sie BEIDE SARGTEN. Jetzt FRIEDHOFEN sie.
GEHIMMELT UND GEERDET im Bachbett des Mondscheins, oder, wie sie gesagt
hätten: "Sie BACHBETTETEN sich im MONDSCHEINEN ..."

 



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