TOKOGLIFOS

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Vorwort

 

Diese Aufzeichnungen stellen eine Chronik einiger meiner Gespräche und Überlegungen dar, die ich in den Jahren 2011 bis 2016 vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftspolitischer Problemstellungen geführt habe. Meine ursprüngliche Intention war es, einen Aufsatz über grundlegende Defizite im deutschen Bildungssystem zu verfassen. Nach wenigen Monaten der Arbeit wurde mir allerdings klar, dass die Schieflagen im Bildungs­bereich gleichermaßen Ursache und Triebkraft für mannigfaltige Probleme in unserer Gesellschaft sind. Ich unterbrach daraufhin mein Vorhaben und begann mit dieser gesellschaftskritischen Schrift.

Janes Erinnerungen - Wie alles begann

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Hier ist für Euch zunächst einmal der neue Klappentext, damit Ihr Euch erst einmal einen Überblick verschaffen könnt worum es sich handelt:


Die Vampirin Jane White geht als Austauschschülerin von London nach Wuppertal. Dort lebt sie bei der Familie Faber, wo sie sich schnell zu Michael hingezogen fühlt. Und dann entdeckt sie bei Michael und auch bei seinem Bruder Oliver ein Geheimnis, von dem die Beiden bisher noch nichts wissen. Wie werden sie auf das reagieren, was Jane ihnen zu sagen hat?

Zu diesem Zeitpunkt ahnt Jane nicht, dass sich ihr Leben noch dramatisch verändern wird. Denn ein paar Monate später wird ihre Mutter tot aufgefunden.

Die Legende der Lady Grey - Die Seehexe

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Prolog


Cherbourg, 12. März 1807

 

»Ach, übrigens, heute Abend brauche ich Sie nicht,« sagte Vizeadmiral Hector de la Roche-Fouquet zu Lieutenant Auguste Corillon, seinem neuen Privatsekretär, der ihm seit Beginn dieses Jahres diente.

»AberMonsieur l’amiral, heute ist doch Ihr wöchentliches Treffen im Ratskeller!«

»Schon, aber heute werden wir nichts tun außer ein paar Runden Siebzehn

und Vier spielen. Nicht bei jedem jour fixe werden kriegswichtige Entscheidungen getroffen.«

Der letzte Schwan: Ein Hamburg-Krimi

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"Zum ersten Mal sah ich Shirley in einem Strip Club namens Charming
Flamingo. Ihre Schicht begann dort um halb elf und ich war
bereits seit zwei Stunden dort.
Zwei Stunden meines Lebens hatte ich zwischen Männern verbracht,
die ihren Ehefrauen vorgaukelten, sie wären gerade beim
Bowling oder mit ihren Jungs in der Kneipe. Stattdessen fristeten
sie ihre Freitagabende in jenem Etablissement unter der Autobahnauffahrt
und steckten Frauen, die ihre Töchter sein könnten, Spielgeld
in die Tangas. Neben mir versuchte gerade ein Greis mit
Beatmungsgerät verzweifelt, auf die Bühne zu krabbeln, als der Song
stoppte.

Arbulon

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Kapitel 6

Ungläubig hockte Utz Frey am Boden und starrte auf die fabrikneu aussehende Ju52, die diagonal in der Scheune stand.

»Man hat die Scheune um die Maschine herum gebaut«, flüsterte er mehr zu sich selber.

»Irgendwann in 1945«, bestätigte Benno. »Sie kann nicht lange im freien gestanden haben. Klar, Gebrauchsspuren. Sie ist geflogen. Aber sie sieht aus, als wäre sie erst vor wenigen Wochen aus der Fabrik gekommen.«

»Warum habt ihr denn dann so einen Fund nicht öffentlich gemacht?« Utz war sprachlos. Er traute sich nicht einmal, näher an die Maschine heranzutreten.

Madlen

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Madlen, eine ausser gewöhnliche Frau dessen Geburt und Kindheit schon ungewöhnlich war und die ihre Träume realisieren konnte ohne sich darüber bewusst Gedanken zu machen.

Ihre Wurzel-Familie war ein grosses Puzzelspiel, dessen Teile sich in vielen Richtungen zerstreute und nach jahrerlanger Suche ein wunderschönes Ende fand und sich durch den liebevollen Aufbau Ihrer eigenen Familie, in ihren Kindern wieder spiegelte.

Schicksalhafte Begegnungen - Fateful encounter

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Prolog

 

In dem kleinen, aber gepflegten Haus im Valley von Los Angeles herrscht Ruhe. Nur die Tochter ist anwesend, die ziellos durch die Räume geht. Im Wohnzimmer greift sie zu einer Zeitschrift auf dem Tisch, lässt sich seufzend auf das Sofa fallen und fängt an, lustlos in dem Magazin zu blättern. Ihr Interesse wird erst geweckt als sie auf einen Bericht über Vincent Harper, ältester Spross des Krankenhausmoguls Jason Harper, stößt. Im Artikel ist ein aktueller Schnappschuss integriert, auf dem die grünen Augen des jungen Arztes besonders gut zur Geltung kommen.

Der Modenkönig

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Leseprobe aus „Der Modenkönig“

 

Der Stein des Anstoßes war nicht einmal ein richtiger Stein – nur ein kleines Steinchen. Und wenn dieses Steinchen eine andere Richtung eingeschlagen hätte – etwa einen halben Meter nach links, wo Frau Nuppke das duftige Sommerhütchen so eingehend betrachtete, als hätte sie ihren Gottlieb schon davon überzeugt, dass kein anderer Hut zu ihrem neuen, getupften Sommerkleid passt, oder einen Meter nach rechts, wo der alte Rentner Brandt missbilligend sein ehrergrautes Haupt ob des schamlosen Dekolletés einer abendkleidgeschmückten Modepuppe hin und her wiegte – wie leicht hätte dieses kleine Steinchen unserer Geschichte eine andere Wendung geben können, wenn es nicht gegen das Schaufenster geprallt wäre.

Der Bruder der Furcht

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Der Keller

 

Wenn ich in der Vergangenheit etwas Grundlegendes gelernt hatte - und das war nicht viel in den vierzig Jahren meines Lebens - ist es dies:

Meide Keller verlassener Häuser, die einen üblen Gestank von sich geben.

Ich rede nicht von einem Rohrbruch oder eine Katze, die tote Viecher ablegt, ich meine Begegnungen anderer Art.

Bedrückende Begegnungen die sich in dein Innerstes einbrennen, deine Existenz umformen und dich nicht einmal im Schlaf in Frieden lassen.  

Daniel's Gate - Der Lauf der Welt

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Daniel's Gate - Der Lauf der Welt

Drei Jahre lang versteckt sich Samantha vor ihrer Vergangenheit in New York City, doch eines Nachts ändert ein einziger Telefonanruf alles.
Sam kehrt zurück in ihre Heimat, zurück zu ihren Freunden und ihrer Jugendliebe Timothy.
Sie kann nicht ahnen, dass die Begegnung mit Timothy ihr Leben einmal mehr durcheinander wirbeln wird.
Die Schatten der Vergangenheit lauern hinter jeder Ecke und drohen, alles mit sich in den Abgrund zu reißen.
Wir Samantha und Timothys Liebe eine Chance haben?

Nennen wir sie Eugenie

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Eugenie hatte Glück. Sie bekam ein Zimmer für sich allein. Die Tür ließ sich nur halb öffnen, dann stieß sie ans Bett, das die gesamte Längswand des Raumes einnahm. Hinter dem Bett war ein Fenster in die Wand eingelassen, das sich nur öffnen ließ, wenn man das Bett von der Wand abrückte. Dazu musste die Tür geschlossen sein. Am Kopfende stand neben dem Bett ein kleines Kästchen, daneben ein Stuhl, dann war die Wand zu Ende. Vor dem Stuhl gab es einen winzigen wackeligen Tisch mit einer Schublade, die sich nur mit Gewalt und viel Geduld öffnen ließ. Daneben war ein Waschbecken angebracht, von dem eine Ecke leicht abgesplittert war. Der Wasserhahn tropfte. Langsam und stetig.

Spanische Dörfer - Wege zur Freiheit

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Der Mann neben ihr am Strand schreit: „Lauf!“ Und noch einmal: „Los! Lauf!“
Sie versteht, obwohl es nicht ihre Sprache ist, in der er es ihr zuruft. Und so läuft sie los, ohne nachzudenken, ohne zurückzusehen. Sie läuft einfach los und hört erst wieder auf zu laufen, als sie sich allein in einem kleinen Dorf wiederfindet, mitten auf dem Dorfplatz. Angestarrt von einer Sechsjährigen, die gedankenverloren in der Nase bohrt. Und von einem Alten, der auf seinen Stock gestützt vornübergebeugt auf einer Bank sitzt und in regelmäßigen Abständen kleine Rauchwölkchen in die Luft entlässt.

Charmante Tribune küsst man nicht

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Scip hatte keinen Blick für die anbahnende Schönheit. Solange wollte er nicht an diesem Ort des Grauen, wo es nicht mal ein anständiges Bad gab, bleiben und seufzte gelangweilt auf. Nicht mehr lange, höchstens drei Tage, dann würden die Legionen zum Rhein in ihr Winterlager aufbrechen. Der gierige Schlund der Gefahren des Sommers blieb hinter ihnen, und im Frühjahr endete Scip`s Dienst, und er würde Rom wiedersehen. Jene Stadt, aus der ihn die Häscher der Sicherheit besoffen herausgerissen hatte, um ihn gegen seinen Willen verschleppten. Respekt zollten sie ihm nicht. Hart fassten sie ihm unter die Arme und zerrten ihn mit sich. Scip protestierte laut. Trat um sich und schupste sie zurück.

NUR EIN ROMAN

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Prolog

Hoffentlich hatte niemand beobachtet, wie er in das leer stehende Gebäude eingedrungen war. Er hatte die Hintertür aufgebrochen und das nach feuchter Hitze stinkende Haus betreten. Im Raum gab es weder Bodenbelag, noch gestrichene Wände. Das Sonnenlicht, das durch die schmalen Schlitze der abgedunkelten Fenster drang, beleuchtete kalten, grauen Beton. Es gab keine Einrichtung oder sonstige Gegenstände, die darauf hinwiesen, dass jemand das Gebäude benutzte. An der gegenüberliegenden Mauer führte eine Betontreppe ohne Geländer in den oberen Stock.

Mit der Kraft von Purpur. Durch das Land der rosa Flamingos.

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Seine Finger griffen nach ihrem Kopf und hoben ihr Kinn an. Mit wachem Blick sah er sie an. Monica glaubte Tränen der Rührung in seinen hellen Augen zu bemerken und erinnerte sich unverwandt an die Schilderung des Gartenmeisters. Sprach er nicht von einer seltsamen Krankheit des Gesandten? Ebenso entsann sie sich Caterinas Worten: Sobald eine Seele leidet, erkrankt auch der Körper. Wird die Seele gesund, heilt der Körper wie von selbst.

Gewiss war es nicht ihre Absicht, ihn zu heilen, aber Signore Marcel Le Blanc litt offenbar an der Zerrissenheit seiner Gefühle und vielleicht konnte ihn in jenem Zustand nichts stärker irritieren als ein liebendes, fürsorgliches Weib.

K(ein) Stalker

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Ausschnitt aus den Anfängen

Anna begann Hakim interessant zu finden. Er gab ihr ein gutes Gefühl, durch ihn hatte sie den Eindruck, etwas ganz besonderes zu sein. Sie hatte die Ehre, eine der wenigen zu sein, mit denen er überhaupt reden wollte. Das machte sie fast zu einer Königin, denn er selbst hielt nicht viel von all den Anderen aus seiner Schulklasse, der Schule, dem Sportplatz. Wenn er über diese Personen redete war es eher abschätzig. Sie schob das auf die schlimmen Erfahrungen die er wegen seiner Mobbinggeschichte erfahren musste. Auch sie hatte irgendwo einen kleinen Hass auf ihre Mitschüler entwickelt, als sie ebenfalls gemobbt worden war.

Mord en Rose - Globetrotter-Krimi #1

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Klappentext:

Morgens um vier in einem Flughafen aufzuwachen, ist für die reisewütige Journalistin Kira Tolle nichts Besonderes. Eine Leiche als Schlafnachbar schon.
Ein Blick auf die Anschrift am Gepäck des offenbar Ermordeten genügt, und Kira fliegt in dessen Heimatstadt Toulouse, um Nachforschungen anzustellen. Dort tappt sie im Umfeld des Toten in einen Sumpf mysteriöser Geschichten, so trübe wie das Wasser des Canal du Midi, aus dem kürzlich ein Mann mit aufgeschlitzter Kehle gefischt wurde. Doch was kann der Flughafen-Tote damit zu tun haben? Kira verstrickt sich in einem Netz von Beziehungen und Spuren, bis sie selbst um ihr Leben fürchten muss.

Die Tränen der Hexen

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Die Handlung dieses Romans ist frei erfunden. Jede Ähnlichkeit mit toten oder lebenden Personen oder Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens ist nicht beabsichtigt und wäre rein zufällig.
Dies gilt natürlich nicht für historische Persönlichkeiten und historische Ereignisse, über die der Autor lange recherchiert, die er aber gelegentlich im Interesse einer spannenderen Geschichte ein wenig abgeändert hat. So begegnet der Leser dieses Romans einigen Menschen, die die Jahrhundertwende zwischen dem fünfzehnten und dem sechzehnten Jahrhundert erlebt haben. Ob sie allerdings bis nach Goslar oder Volkersheim vorgedrungen sind, kann bezweifelt werden.

Frau Sülzle und der tote Student

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1. Kapitel

 

In diesem Zimmer herrschte das reinste Chaos. Auf dem Fußboden lagen Bücher, Aktenordner und lose Regalbretter wild verstreut. Die Leselampe vom Schreibtisch hatte den Schirm verloren, als sie zu Boden gefallen war. Ihr Kabel hatte einen Becher mit Stiften umgerissen, dessen Inhalt nun über die Tischplatte und den halben Fußboden verteilt lag. Ein Stapel beschriebener Blätter hing so über der Schreibtischkante, als wollte er jeden Augenblick hinabstürzen. Auch den Bildschirm des Computers hatten die fallenden Bücher zu Boden gefegt und halb unter sich begraben.

Alles außer Perfekt

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Wellness ohne Gnade

Ein Geburtstagsgeschenk soll vor allem eines machen: Freude. Einem Mann wie Chris etwas zu schenken, das ihm Freude machte, war jedoch eine schwierige Geschichte. Mission impossible sozusagen. Seit Tagen hatte sich Svenja den Kopf zerbrochen. Sie kannte zwar inzwischen seinen Geschmack recht gut, aber genau das war das Problem. Eigentlich hatte er alles, was ihm gefiel. Eine gute Idee musste also her. Svenja machte es sich mit einer Tasse Glühwein auf ihrem Sofa Drøm gemütlich und dachte nach. Chris kochte gerne. Also etwas für die Küche? Zu unpersönlich.