Geheimnis Mensch - Botschaften / Visionen / Träume / Unerklärliche Fähigkeiten

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KAPITEL 1 - Unsere Träume
Wer hat sich nicht schon einmal Gedanken darüber gemacht? Die Macht der Träume ist übersinnlich gesehen ein relativ unerforschtes Gebiet im Leben des Menschen. Wissenschaftler untersuchen und vermuten, stellen Fragen und probieren diese mit rein wissenschaftlichen und logischen Ergebnissen zu erklären. Mit meiner Kategorie von Träumen möchte ich mich nur sehr ungern auf die Arbeit von Wissenschaftlern oder Traum-Analytikern konzentrieren. Benutzen Sie Ihre Erinnerungen und eigenen Erfahrungen und versuchen Sie einmal das folgende unvoreingenommen zu betrachten.

Ist die Welt der Träume im Grunde genommen nicht ein riesiges bisher ungelüftetes Geheimnis? Ich finde schon. Ich hörte einmal, dass Träume dazu da sind die Erlebnisse eines bestimmten Zeitbereiches, das kann ein Tag oder gar eine Woche sein, zu verarbeiten. Der Körper nutzt hierzu die tiefsten Perioden unseres Schlafes – Die sogenannte Tiefschlafphase. Sicherlicht nicht zuletzt auch deswegen, da unser Körper in diese Ebene des Schlafes vollkommen auf seine Grundeinstellung zurückgesetzt wird. In dieser Phase tun wir gar nichts außer einfach nur schlafen was wiederum zur Erholung unseres Gehirns beiträgt, da es andere Funktionen während des Schlafens nicht steuern muss. Wenn wir schlafen, müssen wir uns nicht aufs laufen konzentrieren, müssen nicht in gewohnter Art auf unsere Umwelt achten und denken auch sonst nicht so, wie wir es eigentlich während unseres Alltags tun. Während wir wach sind denkt unser komplexes Gehirn ständig über irgendwas nach, es hört nie auf zu arbeiten. Meistens merken wir das gar nicht. Aber wie der lange gefahrene Motor eines Autos muss auch unser Gehirn hin und wieder mal abschalten um nicht, wenn man es so nennen will, zu überhitzen oder an Teile-Ermüdung kaputt zu gehen. Also was tun wir um dieses Privileg beispielsweise auch dem Rest des Körpers entgegen zu bringen? Richtig – Wir schlafen. Und während unseres Schlafes ist unser gesamter Körper auf ein Minimum von Funktionen reduziert. Auch der Großteil des Gehirns ist beinahe wie in einer Art Standby-Modus. Nun ja, wie gesagt, nur der Großteil des Gehirns. Ein anderer, wesentlich kleinerer Teil, der tagsüber abgeschaltet ist, arbeitet nachts intensiv mit unseren Erlebnissen um eben genau diese zu verarbeiten. Dieser Teil unserer „Denkfabrik“ analysiert, während wir schlafen, den gesamten Ablauf eines bestimmten Zeitraums und legt jedes Erlebnis, nach dem es bearbeitet wurde, in die entsprechende Schublade in unserem Kopf. Auf die weniger wichtigen Dinge können wir nach dem aufstehen nicht mehr zurückgreifen, aber die spannenderen Sachen liegen alle gut sortiert in einer Schublade, auf die wir ständigen Zugriff haben. Wem folgender Computer-Begriff etwas sagt – Man könnte sagen während wir tief und fest schlafen „defragmentiert“ sich unser Gehirn, es räumt auf – Beinahe wie ein Computer. Und der verallgemeinernde Begriff für dieses defragmentieren und verarbeiten des Menschen ist das Träumen. In bestimmten Phasen unseres Schlafes haben wir einen Einblick in das verarbeiten einer bestimmten Sache. Nämlich immer genau dann, wenn wir träumen und uns dessen auch während des Traumes bewusst sind. In diesen höchst seltenen Momenten erleben wir wie unser Gehirn gerade verarbeitet. Es stellt Szenarien zusammen die wir im Traum durchleben und wir sind mitten drin im Geschehen. Sicherlich denken Sie sich jetzt, dass Sie dieses Glück sehr selten haben einen intensiven Traum selbst mitzuerleben und darin mitwirken zu können. Doch diese Einschätzung ist falsch. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass das menschliche Gehirn jede Nacht träumt und das demzufolge auch wir jede Nacht an einem Traum teilnehmen. Nur ist die Tiefschlafphase erst einmal beendet, löscht unser Gehirn meistens automatisch die Erinnerungen an diesen Traum. Wir wachen frühs auf und erinnern uns an nichts mehr. Nicht sehr oft kommt es dennoch vor, dass wir aufwachen und noch so ziemlich genau wissen was wir geträumt haben. Es hat sich also so eingebürgert, dass wenn man frühs aufwacht und sich nicht erinnern kann, man einfach sagt „Ich habe heute Nacht nichts geträumt“. Dies entspricht aber nicht der Wahrheit, denn Sie können sich jeden Morgen nach dem aufstehen bewusst sein, dass Sie in der vergangenen Nacht fest geträumt haben. Sie wissen es nur einfach nicht mehr. Für den menschlichen Geist ist es absolut notwendig, dass alle Informationen des erlebten Vortages von unserem Gehirn verarbeitet werden müssen. Sie müssen nach Wichtigkeit sortiert werden und in die entsprechenden „Schubladen“ abgelegt werden. Unser Gehirn legt hierbei selbst fest, welches zu den Erlebnissen gehört die wir nach Jahren noch erzählen können und welche Informationen weniger wichtig sind. Diese liegen dann in einer Schublade, welche wir nicht sehr häufig verwenden und die wir nur schwer öffnen können.

 

Ich möchte Ihnen gerne ein kleines Beispiel nennen. Nehmen wir mal an, Sie stehen frühs auf, fahren an die Arbeit, arbeiten Ihre Schicht durch, fahren anschließend nach Hause, verbringen noch ein wenig Freizeit und gehen schließlich wieder zu Bett. Ein ganz normaler Tagesablauf also. Gehen wir mal ins Detail dieses Tages – Auf dem Weg zu Arbeit kommt Ihnen ein alter Bekannter mit seinem Auto entgegen. Sie erinnern sich an Ihn und grüßen Ihn erfreut zurück. Da der Bekannte und dieses kurze „Treffen“ keinen besonders hohen Anteil an Ihrem Leben hat ist diese Person nicht unbedingt gleich das wichtigste was Ihnen heute passiert ist. Dann sind Sie an der Arbeit. Ihr Kollege betritt das Zimmer und erzählt Ihnen beispielsweise dass die Geschäftsleitung Rationalisierungsmaßnahmen im Betrieb durchführen will – Ihr Job steht vielleicht auf dem Spiel. Sie arbeiten weiter, fahren nach Hause, verbringen noch ein wenig Zeit anderweitiger Interessen und legen sich schlafen. Ihre Tiefschlafphase setzt ein und alle Ihre Körperfunktionen befinden sich nun auf „Standby“. Jetzt beginnt Ihr Gehirn ganz automatisch den Tag zu verarbeiten. Ihr Gehirn erinnert sich dadurch z. B. an den alten Bekannten, der Ihnen heute mit seinem Auto entgegen gekommen ist. Da es Ihr Verstand und Ihr Gehirn ist, weiß es an dieser Stelle ganz genau wie wichtig dieses kurze „Treffen“ für Sie war. Es war Ihnen nicht sonderlich wichtig und Ihr Gehirn legt dieses kurze Erlebnis daher in die Schublade „Weniger wichtig“ ab. Dann gehen die Nachforschungen weiter und Sie erinnern sich an Ihren Kollegen, der zu Ihnen sagte, dass Ihre Firma einige Arbeitsplätze wegrationalisieren will. Diese Tatsache stellt in Ihrem Leben und in Ihrem unmittelbaren Umfeld eine wichtige Rolle da. Ihr Gehirn packt diese Information also in die Schublade „Hohe Priorität“. Wenn Sie nun am nächsten Morgen aufwachen, erinnern Sie sich mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr an den Bekannten, der Ihnen gerade mal 24 Stunden zuvor noch über den Weg gelaufen ist. Was Sie aber noch genau wissen, ist wie Ihr Kollege Ihnen mitteilte, dass Ihr Job vielleicht in Gefahr ist. Sicherlich kann auch die Erinnerung an den alten Bekannten wieder zum Vorschein kommen. Allerdings nur unter Hilfe von Außen. Diese Erinnerung in der Schublade „Weniger wichtig“ kommt nur dann wieder zum Vorschein, wenn Sie beispielsweise daran erinnert werden. Das kann ein Bild des Bekannten sein, was Sie irgendwo sehen. Sie schauen es an und Ihr Gehirn gewährt Ihnen einen kurzen Einblick in die weniger wichtige Schublade. Sie erinnern sich dann an die kurze Begegnung auf dem Weg zur Arbeit. Viele Zufälle können Sorge dafür tragen, dass Sie sich an diese Begegnung zurück erinnern – Ob Sie den Bekannten nun in der Stadt treffen, ein Foto sehen, jemand aus Ihrem Umfeld von diesem Menschen spricht oder wenn Sie gerade mal an eine alte Kindheitserinnerung zurückdenken, an der dieser Mensch Anteil hatte. Unser Gehirn ist ein ziemlich komplexes „Gerät“ und es ist daher nur schwer möglich, alle Wege aufzuzeichnen, die Ihnen beim Erinnern an diesen Menschen und die Begegnung helfen könnten.

 

KAPITEL 2 - Die andere Seite

Da wir nun die eine Seite der Traumwelt näher erläutert haben, möchte ich jetzt gerne auch die andere Seite ansprechen. Eine Seite, die näher darüber nachgedacht, ein wenig beängstigend und abnormal wirkt. Ich denke ich beginne diesen Teil des Themas mal mit einer einfachen Frage. Stellen Sie sich die Frage und denken Sie sehr genau darüber nach bevor Sie diese für sich allein beantworten. Also, die Frage – Hatten Sie schon einmal ein Erlebnis, von dem Sie sich ganz sicher sind, dass Sie dieses Erlebnis in einem Traum schon einmal durchlebt haben – Eine Art Déjá-vu wenn Sie es wollen? Denken Sie gut nach!

 

Nun, haben Sie sich Gedanken gemacht? Erinnern Sie sich da vielleicht an etwas? Ich hoffe doch schon, denn dann wird das folgende Ihnen sicherlich eine Menge Spaß machen es zu lesen. Ich beginne es mal damit, dass ich Ihnen ein Erlebnis, eine Erfahrung erzähle, welche ich selbst schon im Zusammenhang mit der oben stehenden Frage gemacht habe.
Also, es ist schon einige Jahre her. Dennoch erinnere ich mich noch ziemlich genau daran zurück. Anscheinend packte mein Gehirn damals dieses Erlebnis in die Schublade „Hohe Priorität“ sonst wüsste ich heute nicht noch ganz genau wie das alles damals war. Ich weiß noch sehr genau, dass es eine regnerische, aber dennoch warme Sommernacht war. In dieser Nacht hatte ich einen wirklich merkwürdigen Traum. In meinem Wohnort steht nur wenige Meter von unserer Wohnung entfernt ein Einkaufsmarkt. Dieser ist mir sehr vertraut, da ich dort einige persönliche Erlebnisse durchlebet habe. Und in diesem Traum stand ich auf der Straße über dem Einkaufsmarkt. Der Traum spielte sich nachts ab und es war angenehm warm. Ein leichter Wind wehte der hin und wieder mal eine kühle Prise vorbei brachte. Während ich da nun also so stand, hielt ich mein Handy am Ohr und telefonierte mit meiner damaligen Freundin. Wir redeten über irgendwas, was ich heute leider nicht mehr weiß. Und während wir so redeten verwandelte sich in meinem Traum die Umgebung rund um den Einkaufsmarkt plötzlich in eine für mich noch viel gewohntere Umgebung – Mein Zimmer. Es hat sich nichts weiter geändert. Ich hatte immer noch die gleiche Hose an, die selbe Jacke und immer noch mein Handy am Ohr über das ich mit meiner Freundin sprach. Nur die Umgebung war plötzlich eine völlig andere. Ich stand da nun also in meinem Zimmer, es war dunkel, immer noch nachts wie auch an dem Markt wenige Meter entfernt. Plötzlich bekam ich ein merkwürdiges sehr beängstigendes Gefühl mit. Ich schaute auf meine Zimmertür, in die 4 kleine Glasfenster eingearbeitet sind. Auf der anderen Seite meiner Zimmertür war es dunkel. So dunkel, dass man nichts, aber auch wirklich gar nichts erkennen konnte. Aber desto mehr ich auf meine Zimmertür starrte, desto mehr überkam mich dieses enorme Angstgefühl. Immer mehr wurde mir bewusst, dass auf der anderen Seite der Tür etwas verdammt böses auf mich wartet. Mit meiner steigenden Angst wurde der ohnehin schon dunkle Flur hinter der Tür noch viel, viel dunkler. Mit jeder Sekunde wurde die Angst und dieses wirklich unangenehme Gefühl immer intensiver, der Flur dunkler und dann passierte es schließlich – Die Tür ging auf. Ich vermochte vor lauter Angst nicht zu erkennen was sich dahinter befand oder was sich in diesem Moment Zutritt zu meinem Zimmer verschafft hatte. Das einzige was ich tat war, da ich mein Handy immer noch am Ohr hatte, ich brüllte meine Freundin an, flehte sie um Hilfe an und befahl ihr förmlich zu mir zu kommen und mich in dieser dunklen Stunde nicht alleine zu lassen. Und dann erwachte ich schließlich aus diesem beängstigenden Szenario. Schweißgebadet und fix und fertig lag ich meinem Bett. Der Traum war so real und eiskalt – Ein regelrechter Alptraum von der schlimmsten Sorte die es gibt. Allerdings hat man schon hin und wieder mal Alpträume. Ich dachte also nicht groß weiter darüber nach – Es war ein Traum und er war vorbei. Mehr hatte mich nicht zu interessieren...dachte ich jedenfalls. 3 Tage später erhielt ich eine kurze SMS von meiner Freundin. Sie teilte mir mit dass sie in unserer Beziehung keinen großen Sinn mehr sieht und dass sie sich auf dem Weg zu Verwandten befindet, die 400 KM weit weg wohnen. Ich war total fertig und rief sie an. Ich schrie und brüllte, heulte und jauchzte ihr am Telefon was vor. Ich bat sie zurück zu kommen und mich hier nicht alleine zu lassen. Doch ich blieb alleine. Viele Wochen lang.

 

Erkennen Sie worum es mir in meiner Erzählung geht? 3 Tage bevor meine Freundin auf solch eine schmerzhafte Art und Weise unsere Beziehung beendete, hatte ich einen äußerst intensiven Traum von einem großen und dunklen Unheil welches auf mich zu kommt. Ich träumte davon wie ich meine Freundin anflehte schnellstmöglich zu mir zu kommen und mich nicht hier alleine zu lassen. Und nur 3 Tage später bewahrheitete sich dieser Traum in fast allen Punkten. Was sind das für Träume und hatten Sie auch schon mal einen Alptraum solcher Art? Können Sie sich an ein Erlebnis zurück erinnern, welches Sie im Vorfeld schon einmal geträumt haben? Dies ist also das erste unerklärliche Phänomen, mit dem ich Sie in diesem Buch konfrontiere – Die unglaublich komplexe Welt der Träume.
Gleichzeitig möchte ich Sie gerne mit Momenten konfrontieren, bei denen Sie sich sicher sind, dass Sie diese schon einmal erlebt haben. Sicher kennen Sie das auch. Sie laufen beispielsweise irgendwo lang. Vor Ihnen läuft ein Mann mit einem dunklen Hut und neben Ihnen rennt eine schwarze Katze über die Straße. Und plötzlich knallt es in Ihrem Kopf! Sie sind plötzlich der Überzeugung, dass Sie genau diesen Moment schon mal irgendwo erlebt haben müssen. Ihnen kommt für wenige Sekunden das ganze Szenario total bekannt vor! Der Mann, die Katze, das Umfeld und das Wetter. Alles passt zusammen und Ihr Gehirn spielt Ihnen einen Streich indem es Ihnen sagt „Diesen Moment kennst du! Du warst schon mal hier und hast es erlebt“. Jetzt fragen Sie sich womöglich wieso ich diese Momente mit in das Thema Traumwelten integriere. Ganz einfach erklärt – Gehen wir doch mal davon aus, nur rein hypothetisch, dass der Mensch oftmals Dinge träumt bevor sie eigentlich passieren. Gehen wir einmal davon aus, dass der menschliche Geist begrenzt die Fähigkeit hat, unter der Verwendung von Träumen kleine Einblicke in die Zukunft zu erlangen. Ich hatte diese Einblicke in Form von Träumen schon sehr oft. Im Nachhinein sind diese „nur“ geträumten Dinge immer in leicht abgewandelter Form passiert. Ebenso sehe ich in meinem alltäglichen Leben oft Dinge, bei denen ich mir plötzlich sicher bin, dass ich genau diese schon einmal erlebt habe. Gehen wir mal davon aus, wir träumen also bestimmte Dinge bevor sie passieren. Wäre das nicht eine Erklärung für Träume die wir zunächst nur im Schlaf erleben und die sich dann bewahrheiten? Wäre das nicht auch eine treffende Erklärung für diese Momente bei denen wir nicht glauben, sondern ganz genau wissen wir haben sie schon einmal durchlebt?

 

Ich denke es ist schade, dass wir diese Momente nicht festhalten können. Jedenfalls ist es bei mir so. Wenn ich einen solchen Moment erlebe, versuche ich ihn genau zu analysieren, versuche herauszufinden ob mir noch andere Dinge in meiner Umgebung so bekannt vorkommen wie dieses eine Bild. Ich bleibe also stehen und drehe mich um. Ich versuche beispielsweise zu ergründen ob das Auto am Ende der Straße auch von mir schon mal gesehen wurde. Ich versuche zu erkennen ob mir andere Dinge in diesem Moment auffallen, die ich in meiner Umwelt sehen kann. Doch um so mehr ich versuche diesen Moment gedanklich einzufrieren und zu untersuchen, desto schneller ist er wieder weg. An dieser Stelle möchte ich gerne noch eine These aufstellen. Ob Sie nun Skeptiker, Gläubiger oder ob Sie neutral sind, ich bitte Sie inständigst das folgende mit meinen und nicht mit den Ihren Augen nachzuvollziehen! Also, wir gehen jetzt fest davon aus, der Mensch kann begrenzt und ohne dass er es selber weiß kleine Blicke in die Zukunft werfen unter der Verwendung seiner Träume. Wir legen uns nun ins Bett und träumen beispielsweise folgende Situation – Wir gehen eine Straße entlang und erblicken am Ende dieser Straße einen großen grünweißen Lkw. Gegenüber von uns läuft ein kleines Mädchen mit einem Rucksack und auf der anderen Straßenseite holt ein älterer Mann gerade seinen Hund aus dem Auto. Fertig, der Traum ist vorbei! Wir wachen auf und einige Tage später wollen wir z. B. in den Baumarkt laufen. Wir biegen also auf unserem Weg dorthin zu Fuß in eine Straße ein und laufen diese entlang. Plötzlich sehen wir vor uns ein kleines Mädchen mit einem Rucksack auf dem Rücken. Wir bringen das jetzt noch nicht gleich zwangsläufig mit unserem Traum in Verbindung, denn wir können uns noch nicht genug daran zurück erinnern. Nur das Mädchen alleine öffnet uns nicht die Schublade zu unseren weniger wichtigen Erinnerungen an diesen Traum. Wir gehen also weiter und kommen an einem Fahrzeug vorbei, welches auf der anderen Straßenseite steht. Aus dem Fahrzeug steigt ein Mann aus und geht zum Kofferraum seines Wagens. Er öffnet diesen und holt einen Hund heraus. Wir beginnen also jetzt an dieser Stelle ganz automatisch dieses Erlebnis zu analysieren, da es uns irgendwie bekannt vorkommt. Und dann sehen wir ihn – Den großen gründweißen Lkw am Ende der Straße und spätestens jetzt sind wir total verwundert und auch ein wenig schockiert darüber, dass wir irgendwie ganz genau wissen, dass wir diesen Moment irgendwo schon einmal durchlebt haben. Wir blicken noch mal auf das Mädchen mit dem Rucksack vor uns, schauen uns noch mal den Mann mit dem Hund an und werfen auch noch mal einen Blick auf den großen Lkw am Ende der Straße und tief in uns wird das Gefühl immer größer, die Überzeugung immer intensiver dass dieser Moment für uns nicht zum ersten mal passiert. Fast schon panisch und aufgeregt versuchen wir zu ergründen ob uns noch etwas bekannt vorkommt, ob wir uns an noch irgendetwas erinnern können. Wir drehen uns um und schauen also nach hinten. Vielleicht gibt es ja dort noch etwas. Und dann ist es vorbei. Die Erinnerung daran ist urplötzlich weg, der Faden gerissen. Und ich sage Ihnen in Verbindung mit meiner These jetzt auch wieso. Wir träumten eines nachts diesen Moment. Genau diesen wie wir diese Straße entlang liefen, wie wir das Mädchen vor uns sahen, genauso wie den Mann und sein Hund oder der grüngelbe Lkw. Nur das haben wir in unserem Traum gesehen. Nicht mehr und auch nicht weniger. Es war in unserem Traum niemals vorgesehen, dass wir uns umdrehen und hinter uns nachsehen. Aber in dem Moment in dem wir im realen Leben diese Straße entlang gehen und all diese Hinweise sehen, drehen wir uns um und suchen weitere Hinweise. In unserem Traum in dem wir das schon mal erlebt haben, haben wir uns aber nicht umgedreht. Und in genau diesem Moment reißt der Faden zu der Erinnerung ab denn wir wissen nicht was in unserem Traum hinter uns passierte.

 

Näher darüber nachgedacht klingt das ganze eigentlich relativ logisch. Sicherlich bedarf es ein wenig Fantasie um das alles nachvollziehen zu können, aber es ist eine gute Erklärung für diese Dinge. Sicherlich gibt es auch noch eine rein wissenschaftliche Erklärung hierfür. Aber würde ich die in meinem Buch zu Rate ziehen, würde ja der ganze Spaß völlig verblassen. Nein, ich denke Sie sollen sich über meine These einmal ganz genau Ihre Gedanken machen ohne dabei auf die kalten Erklärungen der Wissenschaft zurück zu greifen. Denn ich denke was solche unerklärlichen Dinge betrifft, ist die Wissenschaft letztendlich auch nur ein riesiges Gewirre aus Vermutungen und unschlüssigen Analysen. Und nur weil die Logik der Wissenschaften sich auf feste Theorien und Ergebnisse stützt, bedeutet das noch lange nicht, dass sie uns die Lösung vorgibt. Ich kann Ihnen da gerne ein kleines Beispiel nennen, welches dem einen oder anderen sicherlich bekannt ist. Es ist ein Beispiel, mit dem ich die Logik der Wissenschaft ein wenig entkräften will. Wir alle wissen, oder besser gesagt wir alle glauben, dass die Wissenschaft ein höchst präzises Gebiet ist, welches sich niemals irrt, da es logische Schlüsse aus bereits vorhanden Tatsachen zieht. Die Wissenschaft folgt Gesetzen und Thesen. Und da haben wir’s schon – Gesetzen und Thesen. Gesetze der Wissenschaft sind unweigerlich geprüft und stimmen immer. Beispielweise die Gesetze der Physik oder der Chemie, der Biologie oder Astronomie. Aber keines der aufgelisteten Gebiete ist vollkommen erforscht. Beispielsweise die Astronomie. Sie stützt sich auf Ergebnisse der Weltraumforscher. Andere Dinge im Weltraum die wir auf Grund technischem Mangels noch nicht erforschen können, unterliegen noch keinem bekannten Gesetz. Hier bleibt nur das blanke Vermuten, die letztendlichen Thesen. Und da ist es wieder – Gesetze und Thesen. Gesetze gelten nur bei Dingen die einst erforscht wurden. Thesen finden da Anwendungen wo man nicht forschen sondern nur vermuten kann. Die Welt des Übernatürlichen ist so ein Fachgebiet. Wir können es nicht erforschen da es hierfür kaum Fachkräfte gibt, denen man Glauben schenkt. Man kann nur vermuten und demzufolge nur Thesen aufstellen. Genau wie in der gehobeneren Astronomie. Aber selbst die Wissensgebiete die als völlig erforscht gelten, haben teilweise große Lücken. Nehmen wie die Physik und kommen damit auf mein Beispiel zurück, welches ich Ihnen nennen wollte. Die Biene, ein einfaches Fluginsekt. Und jetzt kommt’s – Laut den Gesetzen der Physik kann die Biene nicht fliegen. Das hängt mit dem Luftwiderstand zusammen, ihren zu kleinen Flügeln, der Erdanziehungskraft und von noch ganz anderen Faktoren. Nach den Gesetzen der Physik also, ist die Biene absolut nicht im Stande zu fliegen. Und wieso tut sie es dann? Wieso fliegt die Biene? Nach unseren Gesetzen kann sie’s doch gar nicht! Sie fliegt dennoch obwohl sie’s nicht dürfte! Unsere wissenschaftlichen Gesetze verbieten es ihr. Nun, aber sie fliegt! Das ist sicherlich nur eine Lücke von vielen. Aber sie entkräftet die Wissenschaft, denn die findet bei der Biene anscheinend keinerlei Anwendung. Genauso wie bei unseren Träumen. Können Wissenschaftler zweifelfrei alles erklären? Können unsere Wissenschaftler alles erklären was uns unsere Traumwelt vorgibt? Sie können es nicht! Und selbst wenn sie es könnten, haben wir eben an der Biene gesehen, müssen die wissenschaftlichen Ergebnisse in Bezug auf unsere Träume nicht den uns bekannten logischen Gesetzen entsprechen. Denn das Leben verstößt hin und wieder mal gegen alle logischen Gesetze. Und mit solchen Dingen beschäftigt sich die Welt des Übernatürlichen, des Paranormalen. Die Welt der Dinge, die wir und keine Wissenschaft bislang erklären kann. Die Komplexität im Ganzen ist noch lange nicht erforscht. Und für jedes Gebiet dieser übernatürlichen Dinge herrschen eigene Gesetze und Thesen. Und für eines dieser Gebiete habe ich Ihnen gerade eine These aufgelistet – Können Menschen bestimmte Dinge unter Verwendung ihrer Träume vorhersehen? Ist es so undenkbar oder doch möglich? Nur für diejenigen, die solche Momente und Träume bereits erlebt haben, hat das Buch bis zu diesem Punkt einen Sinn. Andere, die so etwas noch nicht selbst durchlebten, können nur ihre Fantasie benutzen. Diesen Menschen, die genau das noch nicht erlebt haben, kann ich auch nur eines sagen – Es gibt diese Momente und sie existieren! Sie wirken nur deshalb unglaubwürdig, weil niemand sie bislang regelrecht beweisen oder erforschen kann, weil sie gegen die logischen Gesetze der Wissenschaft sprechen. Aber das allein macht es noch lange nicht unmöglich!

 



Kommentare  

 
#1 anja 12-08-2012
hallo
ich hatte vor ein bar jahren auch eine schrecklichen traum ...
es war so wie jeden abend ich ging um halb 10 ins bett und schlief ein..
ich träumte das ich in einer dunkel straßen seit ging und es war nichts weit und breit, kein auto keine geräusche nichts totenstille,bis ich auf einmal ein schreien hörte es wurde immer lauter und ich sah nach hinten und es war ein mädchen ,es kam neher und ich hörte wie dieses mädchen meinen namen rief, ich blieb stehn und sah das es meine freundin war .. ich fragte sie was sie hier um diese zeit noch macht ,sie weinte und war ganz blas .. sie antwortet mir anja ich wollt mich nur von dir verabschieden machs gut und ich verstand nicht was sie damit meinte und ich sagte zu ihr hör auf red nicht so du machst mir angst,ich nahm sie nicht ernst , doch sie sagte nochmal ich muss mich jetz verabschieden und gab mir ein bussal auf die wange.ich sagte baba zu ihr und sie drehte sich um und ging doch sie war so wie ein geist der langsam verschwand ich hatte mich so erschrocken als sie auf einmal weg war , darauf hin wurd ich munter und hatte eine ganz nasse stirn.. ich wusste nicht was dieser traum bedeutet bis ich nexten tag einen anruf bekahm und hörte das meine freundin in dieser nacht sich das leben genommen hat ich war total vassungslos wie ich das hörte .. ich konnte es lange nicht glauben das sie sich in dieser nacht in meinem traum für immer verabschiedet hat...
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#2 Norbert Barthelmess 10-06-2013
Hallo, Marcel, ich habe gerade Deine Zeilen gelesen, und finde sie sehr interessant. Ich schreibe gerade ein Buch über meine Lebensgeschichte die auch was über Träume zu tun hat. und zwar über Klarträume, dort bekomme ich Zugang zu der Anderswelt. Das ganze ist eine Frequenzgeschichte zum anfassen. Ich gebe auch mittlerweile eine Ausbildung um mit Klarträumen sprich frequenzen sich eine neue Realität aufzubauen.
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#3 alek 09-10-2013
Ich hatte mal ein traum es hat sich realistich angefühlt es war ein kreis es drehte sich in die mitte es sah aus wie beim fernsehr und da leufte ich von allein rein dan hatte ich das gefühl von nichts und als ich aufwachte hatte ich keine luft mehr gehabt habt ihr eine ahnung oder ähnlichen traum ????
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#4 ivo 19-11-2013
hi,träume sind der wahnsinn, ich habe viele träume die gleich visionen sind.man wacht auf und weiß es gleich das das ne vision war. da es sich so echt an fühlt und somit gleich gut abgespeichert ist.ich träume oft von personen die ich eine ewigkeit nicht mehr sah,ca. ein bis zwei tage später sehe ich sie dann wirklich wieder.nach so einem traum weiß ich dann auch das ich auf diese person treffe.ich habe menschen schon jahre vorher in meinen träumen kennengelernt,bevor ich es im wahren lebe tuhe.ich hatte von einen verstorbenen vater einer freundin geträumt.ich sollte ihr etwas sagen.das tat ich.sie erzählte mir das er in diesem zeitrahmen vor jahren getsorben sei und auch mit der botschaft konnte sie etwas anfangen.ich wusste jedoch davon nichts.ich träumte auch von einer schrecklich anfühlenden Situation,wechle ich dann auch drei tage im realen leben so verspührte.dazu sage ich und davon bin ich überzeugt,wir werden im Vorfeld damit konfrontiert und dürfen es schon mal fühlen ,als übung so zu sagen ,um nicht föllig die fassung zu verlieren im ernstfall.ich könnte noch ewig weiter schreiben.ich liebe es zu träumen und nehmen einige sehr ernst
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#5 Alexandra 31-05-2014
ich habe es lang nicht glauben wollen, aber als am 11. September die Flugzeuge in das WTC geflogen sind, habe ich eine Woche zuvor geträumt, das Hubschrauber in ein Hochhaus geflogen- und explodiert sind. Ich kann mir den Traum bis Heute nicht erklären, warum ist das so??
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#6 nic 19-05-2016
ich durchlebe das jeden Tag.
Und wie heißt ihr Buch ich würde es gern kaufen.
sie haben mir in diesem kurzem beitrag von alleine jede meiner fragen die ich hatte als ich hiernach mit einem kurzem textstück erklärt. sensationell i
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#7 Ale 30-08-2016
Hallo
Ich kenne die Träume die sich "bewahrheiten" sehr gut. Leider sind es immer sehr schlimme Träume und die machen mir auch richtig Angst.
Aktuelles Beispiel:
Vorletztes Wochenende habe ich in der Nacht auf Sonntag geträumt, dass mich jemand von einem Krankenhaus angerufen hat und mir sagte, dass eine Freundin von mir im Sterben liegt. In der nächsten Traumszene war ich in diesem Krankenhaus und habe meine Freundin in dem Bett liegen sehen. Da war der Traum zu Ende.
Vier Tage später, am Mittwoch wurde GENAU DIESE FREUNDIN von einem Auto angefahren und sehr schwer verletzt liegen gelassen. Nebst zahlreichen Knochenbrüchen hat sie ein Bein verloren.

Dass solche Träume ein Geschenk sind (hat mir heute jemand gesagt), kann ich gar nicht nachvollziehen. Für mich ist das einfach nur beängstigend.
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#8 Jimmy 15-03-2017
Hallo,
Ich bin ein sehr, wie sagt man... auf jedenfall bin ich ein Mensch mit besonderen Fähigkeiten. Ich habe auch ständig Visionen. Und in diesen Visionen ist immer eine Person anwesend. Lange, dunkle Haare, Augen so groß und dunkel... sie starrt mich die ganze Zeit nur intensiv an. Als ob sie irgendetwas von mir wolle. Sie steht jedes Mal nur regungslos da und antwortet mir auf keine meiner Fragen. Ich fragte alle möglichen Personen und Namen. Als ich ihr dann sagte, dass sie aus meiner Angst enstanden war, lief sie auf einmal weg, als hätte sie Panik bekommen. Ich hatte voll ins Schwarze getroffen. Dann hatte ich sie eine Zeit lang nicht mehr gesehen. Jetzt ist sie seit vorgestern wieder da.
Ihre äußere Erscheinung kann auch schon mal varriieren. Sie war in eigentlich allen Fällen definitiv männlich, das Alter schwer zu sagen.
Was hab ich da?! Was hat das alles zu bedeuten?!
Wenn das jemand weiß, würde ich mich über einen Kommentar freuen.
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